Wundsprechstunde

Über eine Millionen Menschen leiden in Deutschland an nicht-heilenden Wunden. Die häufigste chronische Wunde ist das Ulcus curis („Unterschenkelgeschwür“)
im Rahmen eines Krampfaderleidens. Weitere häufige nicht-heilende Wunden sind der Decubitus („Druckgeschwür“), das Ulcus cruris arteriosum (bei Arterioskle-
rose) und der diabetische Fuß. Daneben gibt es noch zahlreiche seltene Ursachen.

Die kausale Therapie einer chronischen Wunde setzt eine korrekte Diagnose voraus. Hierzu sind neben der Anamnese meistens weitere Untersuchungen notwendig (Ultraschall, Labordiagnostik, Abstrichdiagnostik, Gewebeproben). Begleitfaktoren müssen eruiert werden (Diabetes, Rauchen etc.).
Die Behandlung chronischer Wunden erfolgt stadiengerecht. Es steht das gesamte Behandlungsspektrum zur Verfügung: modernde Wundauflagen, Lucilia sericata („Madentherapie“), Vakuumtherapie, Hauttransplantationen.
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