Basaliom oder Basalzellkarzinom

Das Basalzellkarzinom ist der häufigste maligne Tumor bei Hellhäutigen.  Da nie Metastasen gebildet werden, spricht man auch von einem „semimalignen- halbbösartigen“  Tumor. Das Basalzellkarzinom wächst lokal destruierend. Von der Haut ausgehend können tiefere Strukturen wie Knorpel und Knochen befallen werden. Hauptrisikofaktor für die Entwicklung eines Basalioms ist die chronische UV- Schädigung der Haut.
Es gibt verschiedene Formen von Basalzellkarzinomen (oberflächliche, solide, zystische, sklerodermiforme und pigmentierte Basalzellkarzinome, Ulcus rodens und terebrans).
Die sicherste Behandlungsmöglichkeit ist die operative Entfernung mit histologischer Schnittrandkontrolle, d.h., der Dermatohistopathologe prüft unter dem Mikroskop, ob die Schnittränder tumorfrei sind.
Daneben gibt es bestimmte Basalzellkarzinomen  nicht- operative Verfahren wie die Kryotherapie, die photodynamische Therapie, Imiquimod oder die Lasertherapie.
Basalzellkarzinome sind häufig unscheinbare Hautveränderungen, die sich nur sehr langsam verändern. Daher gilt: alles was nach wenigen Wochen nicht von alleine verschwindet, bitte einem Hautarzt zeigen.

Klassisches Basalzellkarzinom mit perlschnurartigem Randwall und Gefäßerweiterungen

Noduläres Basalzellkarzinom